Mein Weg zur Tantra-Lehrerin: Eine Reise zu mir selbst

Die Wurzel meines Lebens

Meine Kindheit war geprägt von einem Mangel an emotionaler Geborgenheit. Es fehlte an Wärme. An liebevollem Kontakt. An echtem Gesehenwerden. Ich erinnere mich, wie ich als Kind ganz viel Liebe für alle meine Familienmitglieder fühlte – eine tiefe, bedingungslose Liebe. Doch diese Liebe wurde kaum erwidert. Diesen Schmerz habe ich lange Zeit einfach hinuntergeschluckt. In dieser Zeit entstand das Gefühl in mir, nicht liebenswert zu sein – nicht zu genügen.

Erste Begegnungen mit Tiefe

Mit 15 Jahren suchte ich freiwillig meinen eigenen sicheren Hafen: ein Internat. Ich sehnte mich nach einem echten Zuhause, einem geregelten Alltag und wahren Freunden – all das, was ich zu Hause vermisste. Die Anfangszeit war hart, geprägt von einer starken Hierarchie unter den Jugendlichen. Doch ich lernte, mich durchzusetzen.

 

Bald begann ich, schwächere Mitschüler zu schützen und ihnen zuzuhören. Sie vertrauten sich mir an, erzählten mir ihre Geschichten. In diesen Momenten erlebte ich zum ersten Mal die Kraft tiefer Gespräche, die mich viel mehr berührten als jede oberflächliche Unterhaltung unter Jugendlichen. Vielleicht war das der erste leise Ruf meines Weges zur Selbsterkenntnis, der mich dazu brachte, über den Sinn des Lebens nachzudenken: Warum sind wir hier? Warum Leid? Ich suchte Antworten in religiösen Büchern, doch keine berührte mich wirklich.

Die Leise Flamme erwacht

Anfang zwanzig hörte ich zum ersten Mal das Wort Tantra. Ich wusste nicht, was es bedeutete – und doch fühlte ich mich magisch davon angezogen. Kurz darauf besuchte ich mein erstes achttägiges Tantra-Seminar. Es ging um Energiearbeit, um das Heilen des inneren Kindes, um Meditationen – um tiefere Begegnungen mit mir selbst. In diesem Seminar öffneten sich ein paar innere Knöpfe. Ich durfte tiefe spirituelle Erfahrungen machen.

 

Leider konnte ich diesen Weg damals nicht weiterverfolgen – mir fehlten die finanziellen Mittel. Und doch hatte mich etwas gepackt. Die Spiritualität fand einen festen Platz in meinem Herzen. Sie wurde zu einer Leidenschaft.

 

Ich begann, mir selbst Meditation und Yoga beizubringen, verband mich mit der Natur und spürte meinen Körper beim Joggen. Es war eine stille, aber kraftvolle Zeit. Etwas Neues begann in mir zu wachsen. Und ich spürte einen inneren Antrieb – mich weiterzuentwickeln. Denn tief in meinem Herzen fühlte ich mich gespalten. Ich fühlte mich getrennt – und gleichzeitig spürte ich: In der Spiritualität liegt ein Schlüssel. Ein Schlüssel zur Ganzheit. Zum Verbundensein. So erwachte mir die Kraft, diesen Weg zu gehen.

6 Jahre Stille: Eine Reise ins Kloster

Zu meinem 30. Geburtstag schenkte ich mir einen zehntägigen Schweige-Retreat. Dieser Retreat war eine völlige Umkehr: Alles stellte sich auf den Kopf. Mir wurde die enorme, erschaffende Kraft unseres Geistes bewusst – eine eigene Matrix voller Urkraft. Eine tiefe Leidenschaft zur Meditation erwachte in mir.

Ich beendete eine ungesunde Beziehung, kündigte meine Arbeitsstelle und Wohnung. Ich verschenkte all meine Sachen, sodass mein gesamter Besitz nun aus dem Inhalt meines Rucksacks bestand. Mit ihm machte ich mich auf eine eineinhalbjährige Klosterreise nach Südasien. Dort meditierte ich täglich – still, entschlossen, aus tiefstem innerem Antrieb. Insgesamt verbrachte ich über sechs Jahre in intensiver Meditation.

Die Zeit der Prüfung: Kundalini-Erweckung und 12 Jahre Heilung

Zu meinem 30. Geburtstag schenkte ich mir einen zehntägigen Schweige-Retreat. Dieser Retreat war eine völlige Umkehr: Alles stellte sich auf den Kopf. Mir wurde die enorme, erschaffende Kraft unseres Geistes bewusst – eine eigene Matrix voller Urkraft. Eine tiefe Leidenschaft zur Meditation erwachte in mir.

Ich beendete eine ungesunde Beziehung, kündigte meine Arbeitsstelle und Wohnung. Ich verschenkte all meine Sachen, sodass mein gesamter Besitz nun aus dem Inhalt meines Rucksacks bestand. Mit ihm machte ich mich auf eine eineinhalbjährige Klosterreise nach Südasien. Dort meditierte ich täglich – still, entschlossen, aus tiefstem innerem Antrieb. Insgesamt verbrachte ich über sechs Jahre in intensiver Meditation.

Die Befreiung von Scham durch Tantra Massage

Inmitten dieser intensiven und herausfordernden Jahre entdeckte ich Tantra wieder. Die Tantra Massage half mir in dieser Zeit. Durch das achtsame Berühren und Berührtwerden konnte ich viel leichter im Hier und Jetzt bleiben und fand eine neue Form der Meditation. Mein Herz hüpfte vor Freude: Endlich durfte ich wieder meditieren – auf ganz andere Weise. Die Tantra Massage brachte mich direkt mit den Themen in Berührung, die ich in Meditation oder Yoga nie wirklich erreicht hatte und die mich seit meiner Kindheit begleiteten: Scham und die Angst, nicht zu genügen, nicht liebenswert zu sein oder anders zu sein. 

 

Es war die Angst, mich nackt, verletzlich und echt zu zeigen. Damals war ich noch sehr schamhaft im Umgang mit Nacktheit. Zu meiner Überraschung begann sich diese Scham zu lösen, sobald ich im Körper verankert blieb – im Fühlen, im Spüren der Hände des Gebers und im bewussten Wahrnehmen jeder Berührung im gegenwärtigen Moment. Etwas Neues erwachte in mir, eine ganz neue Energie begann durch meinen Körper zu fliessen. Ich fühlte mich nicht mehr getrennt, sondern lernte, mich ganz zu fühlen. Eine neue Leidenschaft war entfacht, und ich machte sie zu meinem Beruf: Ich wurde Tantra-Masseurin.

Meine Leidenschaft: Tantra-Masseurin und Kreative Schöpferin

Ich begann eine Ausbildung nach der anderen, tauchte in verschiedenste Richtungen ein und absolvierte zahlreiche Kurse und Weiterbildungen. Parallel dazu kamen immer mehr Menschen zu mir, oft mit tiefen Themen: Ängsten, traumatischen Erfahrungen, Burnouts, körperlichen Beschwerden oder Sexualproblemen. Manche litten seelisch, andere körperlich – doch alle suchten etwas Echtes.

 

Durch meinen eigenen Weg, meine Erfahrungen und mein inneres Gespür entwickelte ich allmählich meine ganz eigene Form der Tantra Massage-Therapie.

 

Heute begleite ich Menschen in meiner Praxis Atarah-tantra  dabei, wieder ganz bei sich selbst anzukommen und Heilung auf tiefer Ebene zu erfahren.

 

Eine Schule aus Erfahrung und innerem Wissen

So entstand meine Schule: Alles ist Eins. Der Name steht für das Verständnis, das meine Arbeit bis heute prägt: Körper, Gefühle, Sexualität und Spiritualität nicht voneinander zu trennen, sondern den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen. Tantra lehrt uns, dass Trennung die grösste Illusion ist und wahre Einheit unsere tiefste Wahrheit. Doch Erfahrungen, Schmerz, alte Glaubenssätze und der ständige Vergleich mit anderen können dazu führen, dass wir uns von uns selbst entfernen. Scham, Perfektionismus und Leistungsdruck sind oft Ausdruck davon. Genau hier setzt meine Arbeit an. Meine Schule ist tief geerdet und nicht an starre Dogmen gebunden.

 

Tantra lehrt uns, dass Trennung die grösste Illusion ist und wahre Einheit unsere tiefste Wahrheit. Doch Erfahrungen, Schmerz und alte Glaubenssätze wie Scham, Perfektionismus und Leistungsdruck lassen uns oft getrennt von unserem wahren Selbst fühlen. Genau hier setzt meine Arbeit an.

Ein neues Kapitel: In Verbindung leben

Durch all meine Erfahrungen in meinen Ausbildungen habe ich erkannt: Die meisten Menschen tragen tief in sich alte Glaubenssätze wie «Ich genüge nicht» oder «Ich bin nicht liebenswert». Doch das ist der grösste Irrtum. Wir alle sind aus der gleichen Urenergie entstanden – Sternenstaub mit Bewusstsein. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir aus den Elementen der Sterne bestehen und daraus Bewusstsein entstehen konnte. Und wir haben die Fähigkeit, über uns selbst hinauszuwachsen, uns weiterzuentwickeln und zu transformieren – dann ist das wahrhaft ein Wunder! Und somit ist jeder Mensch ein Wunder, ein göttliches Wesen, wie wir es im Tantra sagen.

 

In meinen Ausbildungen, die von Level 1 bis Level 3 klar strukturiert sind, gebe ich das tantrische Wissen auf meine ganz persönliche, kreative Art weiter. Ich verbinde dabei altes tantrisches Wissen, humanistisches Wissen und ein tiefes Verständnis des Buddhismus mit modernen Ansätzen der Körperarbeit, um tiefe Transformation zu ermöglichen. Der Fokus liegt darauf, alte Muster wie Scham, Selbstzweifel und das Gefühl, nicht zu genügen, aufzulösen und stattdessen Präsenz, Vertrauen, Hingabe und innere Freiheit zu etablieren. Jeder Kurs zielt darauf ab, durch Achtsamkeit, Körperpräsenz und liebevolle Begleitung – oft unterstützt durch die transformative Kraft der Tantra Massage – Blockaden zu schmelzen. So kann die Energie zwischen Becken und Herz wieder frei fliessen, und wir lernen, uns wieder vollkommen ganz zu fühlen.

Ein Geschenk der Liebe ✨❤️✨

Tantra Seminare

Viele Jahre ging ich den tantrischen Weg alleine. Doch als ich mich selbstständig machte, trat mein Seelenpartner in mein Leben. Er war nicht nur eine Begegnung, sondern eine Antwort. Seine selbstlose Hilfe, seine stille Kraft und sein Vertrauen in mich gaben mir den Mut, die Schule zu verwirklichen.

 

Durch ihn wurde mir bewusst, was es bedeutet, wirklich gehalten zu sein – nicht im Aussen, sondern energetisch, im tiefsten Innern. Seine männliche Präsenz war wie ein Resonanzraum für meine weibliche Kraft. Gemeinsam schufen wir etwas, das über uns hinausreicht. Ich bin ihm zutiefst dankbar für sein Dasein, seine Liebe und seine Bereitschaft, diesen Weg mit mir zu gehen.

Mein Werdegang

Bild von

Soraya Adelaida (1975)
Gesundheitspraktikerin (BFG)

für tantrische Körperarbeit & Tantra Lehrerin

Ausbildungen

Dipl. Tantra Massage Level 1–4 Masterclass IISB
Dipl. Frauenmasseurin & Sexualcoaching – Nhanga Grouw
2 Jahre Assistenz in Tantra-Massage- und Frauenmassage-Kursen und Ausbildungen – IISB / Nhanga Grouw
Jahreszyklus „Abenteuer Liebe – Die sieben tantrischen Nächte“ – Surya Tantra Deutschland
Tantra Paarjahrestraining BLL – Peter & Eva
TEL Tantra Jahrestraining – Schröter & Christinger
Dipl. somatische Sexualberaterin IISB
Qi Gong – die Xi-Liang Methode
Dipl. Gesundheitspraktikerin BfG für Sexualkultur
Dipl. Yoga Lehrerin
6 Jahre Studium buddhistische Psychologie (Theravada Tradition) mit vertiefter Praxis
Dipl. Atemtherapeutin nach IKB
Dipl. Fachangestellte für Gesundheit – eidgenössisch anerkannt

Weiterbildungen

Trauma- und Entwicklungstrauma erkennen und heilen – Dami Charf
Teilnahme an zahlreichen tantrischen Seminaren in der Schweiz und Deutschland
Making Love Retreat – Diana & Michael Richardson
Kaschmir Tantra – Daniel Odier
TAO-Massage – Zinoberschule Deutschland
Love Your Pelvic (Beckenboden) – IISB
Meditations-Retreats – insgesamt 1,5 Jahre in verschiedenen buddhistischen Klöstern in Südasien

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